Donnerstag, 4. April 2013


Matterhorn links
Matterhorn to the left





































 50 x 50 cm

 "Still the last sad memory hovers round, and sometimes drifts across like floating mist cutting off sunshine and chilling the remembrance of happier times. There have been joys too great to be described in words, and there have been greefs upon which I have not dared to dwell; and with these in mind I say: Climb if you will, but remember that courage and strength are nought without prudence, and that amometary negligence may destroy the happyness of a lifetime. Do nothing in haste; look well to each step; and from the beginning think what may be the end"   

Edward Whymper: Scrambles among the Alps, Ten-Speed-Press, Berkeley, Calif. 1981


 
Die erste Besteigung des 4'478 m hohen Matterhorns gelang dem Engländer Edward Whymper mit seinem Team am 14. Juli 1865. Die von ihm ausgewählte Route führte von Zermatt aus über den Hörnligrat zum Gipfel. Sie entspricht weitestgehend dem heutigen Normalweg. Außer dem Engländer Whymper gehörten der Gruppe auch seine Landsleute Lord Francis Douglas, Reverend Charles Hudson und Robert Hadow sowie die Bergführer Michel Croz aus Chamonix, Peter Taugwalder und dessen gleichnamigen Sohn aus Zermatt an. Sie setzten sich dabei in einem Wettkampf gegen Jean-Antoine Carrel durch, der zur selben Zeit die Besteigung des Matterhorns über den Lion-Grat vom italienischen Breuil versuchte.
Beim Abstieg der Seilschaft stürzten vier Männer über die Nordwand zu Tode. Der im Hochgebirge noch relativ unerfahrene Hadow rutschte aus, stürzte auf Michel Croz und zog Charles Hudson und Lord Francis Douglas mit sich. Beim Versuch Taugwalders, die Stürzenden zu halten, riss das Seil. Edward Whymper, Vater und Sohn Taugwalder kehrten heil nach Zermatt zurück. Der Vorwurf, Whymper habe das Seil durchschnitten, wurde später untersucht, konnte jedoch nicht bestätigt werden.
Whymper verfolgten die Erinnerungen an den Unfall sein Leben lang.
Mit der Besteigung des Matterhorns endet die Zeit der großen Erstbesteigungen und die sogenannten „Goldenen Jahre“ des Alpinismus.
Whymper erklomm nach diesem furchtbaren Ereignis noch den 6310 Meter hohen Anden-Vulkan Chimborazo in Ecuador als erster. Danach begann er sich der Schriftstellerei zu widmen.