Montag, 31. März 2014



Christian Morgenstern
100. Todestag   –   100. Anniversary of Death
31. März 2014



Am 6. Mai 1871 wurde Christian Morgenstern als Sohn des Malers Carl Morgenstern in München geboren. Neunjährig verlor er seine Mutter, die an Lungentuberkolose starb. Diese Krankheit bestimmte auch sein kurzes Leben. 
Er begann 1892/93 in Breslau das Studium der Nationalökonomie, das er bald abbrach. Als freier Journalist, Kultur- und Literaturkritiker sowie Redakteur arbeitete er fortan in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Beiträge und Glossen in Zeitschriften. 
Der erste von seinen insgesamt vierzehn Lyrik-Bänden "In Phantas Schloß" erschien 1895. Seine komische Lyrik hat sein Werk besonders bekannt gemacht, wobei die nur einen Teil seines Schaffens ausgemacht hat. In der Folgezeit beschäftigte er sich mit der Übersetzung und Herausgabe der Werke von August Strindberg und Henrik Ibsen und schrieb für Max Reinhardts Berliner Kabarett "Schall und Rauch". Von 1903 bis 1905 war er Redakteur der Zeitschrift "Das Theater" im Verlag von Bruno Cassirer, für den er auch als freier Lektor arbeitete. 1909 schloß sich Morgenstern dem Kreis der anthroposophischen Gesellschaft um Rudolf Steiner an. 
Am 31. März 1914 starb er in Meran / Italien an den Folgen seiner Tuberkulose-Erkrankung.



 Format 25 x 25 cm



Glück ist wie Blütenduft,
der dir vorüberfliegt...
Du ahnst dunkel Ungeheueres,
dem keine Worte dienen -
schließest die Augen,
wirfst das Haupt zurück -
und, ach!
vorüber ist's.




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