Montag, 28. September 2015

Nachtfalter Camouflage Moth



































 


Falter sind wahre Camouflagekünstler. Sie nutzen das Prinzip der Tarnung, um sich vor Fressfeinden, wie Vögeln oder Fledermäusen, unsichtbar zu machen. Dies können sowohl Raupen wie auch Falter, deren Farben an ihre übliche Umgebung angepasst sind. Viele Nachtfalter besitzen Flügelmuster, die mit der Baumrinde der Stämme, auf denen sie ruhen, übereinstimmen. Sie verschmelzen so mit dem Hintergrund und sind von gefräßigen Feinden nur schwer auszumachen. 


 


Viele Schmetterlinge tarnen sich auch durch Nachahmung toter Gegenstände, wobei neben der Farbe ganz besonders die Flügelform wichtig ist. Ein bekanntes Beispiel ist die Schmetterlingsart Weißes-C (so genannt wegen eines kleinen weißen C auf den Flügelunterseiten), dessen Flügelkanten so gezackt sind, dass der Falter beim Ruhen mit herabhängenden Flügeln wie ein vertrocknetes Blatt aussieht. Einige tropische Arten besitzen darüber hinaus fensterartige Flecken auf den Flügeln, die aus der Ferne betrachtet an Löcher in absterbenden Blättern erinnern. Der Indische Blattfalter kann sogar das Blattgeäder imitieren, um noch besser mit der Umwelt zu verschmelzen.
Dieser Form der Tarnung gleicht auch der als Vogelmistmimikry bezeichnete Effekt, bei dem Falter oder Raupen bzw. Puppen durch Flügelzeichnung und durch die Farbe der Flügel ein dem Vogelmist ähnliches Aussehen annehmen.
 























































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